Projekte
Das TK-PraxisNetzwerk
Integrierte Versorgung für Versicherte der Techniker Krankenkasse
Das Gesundheitsnetz Köln-Süd (GKS) bietet seit April 2012 im Rahmen der fachärztlichen Versorgung von Patienten der Techniker Krankenkasse (TK) spezielle Zusatzvorteile an. Dazu haben sich das GKS und die TK über einen Vertrag zur besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung verständigt. Durch die Kooperation können TK-Versicherte von den Zusatzvorteilen neben den gesetzlichen Standardleistungen profitieren. Interessierte Versicherte der TK müssen sich lediglich in den TK-Praxis Netzwerkvertrag einschreiben.
Rundum versorgt - GKS-Fachärzte arbeiten Hand in Hand
Bei manchen Krankheitsbildern ist eine abgestimmte fachärztliche Behandlung erforderlich. Um dies sicher stellen zu können, arbeiten die mit der TK kooperierenden GKS-Ärzte und Therapeuten eng zusammen. So können Sie als Patient sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren und müssen sich weder um die meist aufwendige Suche nach Ärzten oder noch das mühsame Organisieren von Terminen bei mehreren Ärzten kümmern. Auch überflüssige Doppeluntersuchungen werden vermieden.
Bereits mit Ihrer Aufnahme in den Vertrag starten wir mit einem bewährten Präventionsfragebogen. Darüber möchten wir Risiken frühzeitig erkennen, um Beschwerden im Idealfall erst gar nicht bei Ihnen entstehen zu lassen.
Im Rahmen der Behandlung werden Ihre Wünsche und Fragen zudem ausführlich besprochen. Die GKS-Ärzte nehmen sich auch Zeit, Ihren Behandlungsplan individuell auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.
Alle am Vertrag teilnehmenden GKS-Ärzte treffen sich regelmäßig zum Erfahrungs- und Wissensaustausch und nehmen an Fortbildungen teil. Somit sind diese für Ihre Behandlung immer auf dem neusten Stand. Bei Bedarf kann sich ein Arzt mit seinen Kollegen über Ihre Diagnose und Behandlung austauschen. Dies sichert die Diagnose und die Behandlungsempfehlung auch durch die enge Abstimmung der Ärzte ab.
Vorteile für eingeschriebene TK-Versicherte im GKS auf einen Blick
- Checkliste zur Früherkennung von Risiken
- Enge Abstimmung von Diagnose und Therapie unter Berücksichtigung Ihrer Bedürfnisse
- Individueller Behandlungsplan
- Vermeidung von überflüssigen Doppeluntersuchungen
- Bei der Behandlung durch mehrere Ärzte, stimmen diese den Behandlungsplan untereinander ab
- Schnelle Terminvergabe und kurze Wartezeiten
- Individuelle Termine
- Termine bei verschiedenen vertragsteilnehmenden GKS-Ärzten werden untereinander koordiniert
Vertragsteilnahme und Kontakt
Die Einschreibung in den Vertrag erfolgt auf einfache Weise bei Ihrem ersten Arztbesuch bei einem der vertragsteilnehmenden GKS-Ärzte.
Nehmen Sie einfach direkt mit der GKS-Praxis eines am TK-PraxisNetzwerk teilnehmenden Arztes Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Termin mit Bezugnahme auf Ihr Interesse am TK-PraxisNetzwerk.
Folgende Fachrichtungen stehen Ihnen hierbei zur Verfügung:
- Anästhesiologie
- Augenheilkunde
- Chirurgie
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- HNO-Heilkunde
- Innere Medizin, fachärztlich ohne Schwerpunkt
- Innere Medizin, Gastroenterologie
- Innere Medizin, Kardiologie
- Kinder- und Jugendmedizin
- Neurochirurgie
- Neurologie
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Plastische und Ästhetische Chirurgie
- Radiologie
- Urologie
Alternativ können Sie uns zentral erreichen über:
unsere Service-Rufnummer: 02 21 / 13 98 36 - 99 oder per eMail: n.tk[at]gks-gesundheitsnetz [dot] de
Wenn Sie Fragen zu dem Vertrag an Ihre Techniker Krankenkasse haben, steht Ihnen diese unter der Servicenummer 08 00/2 85 85 85 (gebührenfrei innerhalb Deutschlands) zur Verfügung.
Polypharmazie
Praxisübergreifend abgestimmte Medikationstherapie
Was bedeutet Polypharmazie?
Polypharmazie bedeutet, dass über einen längeren Zeitraum gleichzeitig 5 und mehr pharmakologisch wirksamen Wirkstoffe von einem Patienten eingenommen werden. Dies beruht auf einer häufig mit dem Alter einhergehenden steigenden Tendenz mehrfacher Erkrankungen. Durch die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente steigt jedoch das Risiko von unerwünschten Wirkungen der angewendeten Medikamente. Dies kann für die Patienten mit unangenehmen bis hin zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen einhergehen. Polypharmazie entsteht vor allem durch die gleichzeitige und unabgestimmte Therapie bei verschiedenen Ärzten sowie auch durch die eventuelle Einnahme von frei verkäuflichen Medikamenten.
Unsere Arbeitsgruppe Polypharmazie
Um für diese Herausforderung uns Ärzte im GKS zu sensibilisieren und praktikable Therapiewege für unsere Patienten zu finden, gibt es unsere Arbeitsgruppe „Polypharmazie“. In diesem Qualitätszirkel kommen Haus- und Fachärzte sowie Apotheker zusammen. Gemeinsam werden regelmäßig unter anderem konkrete Therapiefälle besprochen. Gleichzeitig finden pharmakologische Fortbildungen statt. Unser Ziel ist, vor allem für älteren Patienten mit mehreren Erkrankungen, eine an Leitlinien orientierte Therapie zu finden. Bei dieser Therapie erfolgt eine besondere Berücksichtigung des Zusammenwirkens mehrerer Medikamente und einer altersgerechten Verträglichkeit.
Um Therapiesicherheit und -Verträglichkeit zu steigern, orientieren wir uns an der „Forta-Liste“ und der „Priscus-Liste“.
Innovationsfondsprojekt eliPfad
„Personalisierter, interdisziplinärer Patientenpfad zur sektorenübergreifenden Versorgung multimorbider Patienten mit telemedizinischem Monitoring”
eliPfad ist ein durch den Innovationsfonds gefördertes Projekt
eliPfad ist ein durch den Innovationsfonds gefördertes Projekt unter der Leitung der Klinik II für Innere Medizin des Universitätsklinikums Köln. Das Gesundheitsnetz Köln-Süd ist Konsortialpartner in diesem Projekt und kümmert sich um das Management im ambulanten Versorgungsbereich des Projektes und ist zudem zuständig für das Schnittstellenmanagement zum stationären Leistungsbereich.
Ziel von eliPfad
Ziel von eliPfad ist eine Reduzierung von akuten Krankenhausaufnahmen von älteren multimorbiden Menschen. Dafür werden sie nach einem Krankenhausaufenthalt sektorenübergreifend smart und vernetzt versorgt. Häufig haben ältere Menschen drei und mehr chronische Erkrankungen, sind also multimorbide. Sie haben ein höheres Risiko in den Wochen nach einem Krankenhausaufenthalt erneut akut stationär aufgenommen zu werden. Dies wird als Drehtüreffekt bezeichnet. Das Forschungsprojekt untersucht den Nutzen einer neuen Versorgungsform mit Nutzung eines „personalisierten, interdisziplinären Patientenpfades zur sektorenübergreifenden Versorgung multimorbider Patienten mit telemedizinischem Monitoring“ (eliPfad). An fünf Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen (NRW) werden für die Studie Patientinnen und Patienten in das Projekt aufgenommen. Ziel von eliPfad ist es, dass diese Patientinnen und Patienten seltener akut rehospitalisiert werden und länger selbstständig zuhause leben können. Gegenüber der bisherigen Regelversorgung neu sind im Projekt eliPfad der sektorübergreifend entwickelte Behandlungsplan, die individuelle Betreuung durch Fallmanagerinnen und Fallmanager und smarte Assistenten für das Selbstmanagement und die telemedizinische Betreuung.
Selbstmanagement über telemedizinische Betreuung
Weitergehende Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Projekt-Website von eliPfad.
eliPfad kurz erklärt
Informationen von Herrn Dr. Flügel-Bleienheuft (ehem. GKS Vorstandsvorsitzender) für die ärztlichen Kollegen.
Video Link: eliPfad
Projektkonsortium eliPfad
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